Euphorbia characias
Palisaden-Wolfsmilch
Licht
Volle Sonne
Herkunft
Mediterranean Region
Bewässerung
Trockenheitstolerant
Eine markante, immergrüne Staude mit skulpturalen, aufrechten Stielen und leuchtend gelb-grünen Hochblättern im Frühjahr. Die in der Region heimische Pflanze gedeiht auf trockenen, kargen Böden und verleiht mediterranen Gärten Struktur und Widerstandsfähigkeit.
Euphorbia characias ist eine definierende Strukturpflanze des mediterranen Gartens. Sie bildet hohe, steife Stiele mit schmalen, blaugrauen Blättern, die vom späten Winter bis zum Frühjahr – von Februar bis Mai – von großen, pyramidenförmigen Köpfen aus chartreuse-gelben Hochblättern gekrönt werden, welche die kleinen Blüten umgeben. Die Hochblätter halten monatelang und verblassen allmählich von Creme zu Braun. Im Mittelmeerraum ist sie im Wesentlichen immergrün und sorgt ganzjährig für Struktur und silbrige Farbakzente. Die Pflanze ist winterhart bis -10°C, trockenheitstolerant und verträgt weder schwere, nährstoffreiche Böden noch Staunässe. Der milchig-weiße Saft ist stark haut- und augenreizend – tragen Sie beim Rückschnitt Handschuhe und pflanzen Sie sie nicht dort, wo Kinder spielen oder Haustiere weiden.
Mit ihrem rundlichen Wuchs von 1–1,2 m Höhe und Breite ist Euphorbia characias eine bedeutende architektonische Pflanze für trockene Beete, Kiesgärten und Hänge. Ihre starke vertikale Stielstruktur und die chartreusefarbenen Blütenköpfe setzen einen kraftvollen saisonalen Akzent vor den gedämpften Grün-, Silber- und Ockertönen der mediterranen Palette. Schneiden Sie abgeblühte Stiele im Frühsommer bis zur Basis zurück, um Platz für neues Wachstum zu schaffen, das im Folgejahr blühen wird. Kombinieren Sie sie mit dem tiefen Blau von Salvia rosmarinus, den violetten Ähren von Salvia 'Caradonna', dem Rosa von Cistus und dem warmen Gelb von Euryops pectinatus; die chartreusefarbenen Blüten bilden zudem einen brillanten Kontrapunkt zum Magenta von Bougainvillea und Lantana montevidensis.



